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Analyse doppelwandiges Schmelzsystem für eine Lebensmittelfabrik in Deutschland

Zumeist analysieren die Mitarbeiter des IBL ja mechanisch und/oder thermisch hoch beanspruchte Behälter, Wärmetauscher, Armaturen und Rohrleitungen, die in konventionellen und nuklearen Kraftwerks oder Chemieanlagen eingesetzt werden.
Isofern betraten die Mitarbeiter mit Analysen für ein, für ein Lebensmittelwerk in Deutschland bestimmtes Rohrleitungssystem, erstmals “Neuland” in einer bisher unbekannten Branche.

Die Idee, eine Schmelze durch Beheizung mit Dampf über 30 Meter in einem Rohrleitungssystem transportieren zu können, fanden wir faszinierend und nahmen die Herausforderung zur Analyse des doppelwandigen Rohrleitungssytemes mit Begeisterung an.
Nach Abschluss der üblichen Dimensionierung der Druckteile für stationäre Innen- und Aussendruckbelastung erhielt das IBL den Auftrag, noch 13480-3 und ANSI B31.3 konforme Flexibilitätsberechnungen zur Beurteilung des Dehnverhaltens zu erstellen. Aufgrund der recht langen Geradrohrabschnitte mit erheblichen Unterschieden in der Metalltemperatur der inneren und äußeren Rohre, erwies sich die Kompensation der Dehnungsunterschiede an den doppelwandigen Rohrbögen als äußerst problematisch. Letztlich ist es dem IBL aber gelungen, für die spezifizerten Metalltemperaturen und die maximal zulässigen Rohranschlusslasten mit relativ wenigen Kompensatoren ein geeignetes Lastabtragungs- und Dehnungskonzept zu entwickeln und dem Auftraggeber geeignete Feder- und Konstanthänger vorzuschlagen.

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